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05.07.2017

So retten Sie gefährdete IT-Projekte

Acht Tipps für den erfolgreichen Turnaround

Grob umrissen durchläuft ein IT-Projekt in der Krise – vor dem endgültigen Kollaps und den damit einhergehenden Auflösungserscheinungen in Moral, Projektorganisation und Zielerreichung – meist die folgenden vier Phasen.

1. Phase: Stakeholder- oder Leitungskrise
Persönliche Überforderung oder Konflikte haben verdeckt oder offensichtlich Einfluss auf grundsätzliche Entscheidungen zur Projektdurchführung, etwa in Gestalt eines Vertrauensverlusts.

2. Phase: Strategiekrise
Eine Vision und klare Ziele für das Projekt fehlen oder führen zu verzögerten oder inkonsistenten Reaktionen (Planung, Priorisierung) auf sich ändernde Rahmenbedingungen des Projekts.

3. Phase: Meilensteinkrise
Die fehlende oder fehlerhafte Strategie schlägt auf das operative Handeln durch; Termine werden gerissen, das Budget explodiert, die Qualität leidet, der Kunde wird nicht mehr mitgenommen.

4. Phase: Ergebniskrise
Leitung, Projektorganisation und Auftraggeber realisieren, dass die Projektziele in einer oder mehreren Dimensionen (Zeit, Budget, Qualität, Nutzerakzeptanz) nicht mehr oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand erreicht werden können. Werden alle Zieldimensionen verfehlt, folgt unweigerlich der Kollaps.

Aber auch wenn ein Projekt in die Krise geraten ist, kann es doch meist noch gedreht und vor dem endgültigen Abbruch bewahrt werden. Die Voraussetzung dafür ist das strukturierte Vorgehen eines kompetenten Ersthelfers bzw. eines Interims-Projektmanagers. Solch eine planvolle Projektrettung sollte laut Cassini Berater Bastian Witte in acht Schritten vollzogen werden, die im vollständigen Artikel auf www.computerwoche.de beschrieben sind.

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