Die richtigen Technologien definieren.
Für Ihren Geschäftserfolg.

Digitale Technologien sind die Basis unserer vernetzten Welt und Ursprung für neue Geschäftsmodelle, die sich im Zuge der digitalen Transformation entwickeln. Doch einmal etabliert, dreht sich die digitale Welt schon wieder weiter. Die Time-To-Market ist zum bedeutenden Erfolgsfaktor geworden, Technologie ersetzt Technologie, schnelles Wachstum führt zu heterogenen und komplexen Systemlandschaften.

Wie erreicht Ihre IT eine größere Flexibilität und Dynamik? Welche Lösungen lassen sich effizient einsetzen – und wie? Welche Plattformen und Infrastrukturen bringen auch morgen noch einen Wettbewerbsvorsprung? Und wie wird technologische Innovation sicher nutzbar? 

Zeit für Antworten.

Gesucht: der adaptive Dienstleister. Outsourcing flexibilisieren.

Der digitale Wandel bedroht die klassischen Geschäftsmodelle selbst früher unangefochtener Weltmarktführer. Doch haben sie den Umbruch erst einmal eingeleitet, stehen sie vor der nächsten Herausforderung: ihn technologisch zu meistern. Um künftige Innovation dynamisch zu gestalten, kann Outsourcing die Lösung sein – wenn sie flexibel und adaptiv ist.

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Seit kurzem stehen in einem neu gestalteten Flagshipstore einer weltbekannten Fast-Food-Kette große Displays. Per Touchscreen kann man hier seinen Burger auswählen und nach Wunsch selbst kreieren. Wer digital mit Karte bezahlt, bekommt ihn sogar frisch am Tisch serviert.
Dieses Kiosksystem ist Teil einer groß angelegten Digitalisierungsoffensive, die der Burgerriese seit kurzem fährt. Es war auch an der Zeit. Mit seinem klassischen Geschäftsmodell musste er in den letzten Jahren einen Umsatzrückgang in Milliardenhöhe hinnehmen. Nun kommt die Digitalisierung – spät und mit gewaltigen Investitionen.

Das digitale Geschäftsmodell ist nur der Anfang.

Dennoch steht nicht fest, ob das Kiosksystem funktioniert, sprich, ob es beim Kunden ankommt. Digitalisierung ist im Kern ein Wagnis. Es gilt, immer wieder neue Produkte und Services zu entwickeln, anzubieten, zu testen, zu verbessern, auszurollen oder zu verwerfen. Damit ist sie ein Kreislauf der permanenten Innovation: ein ständiger Versuch, dem die Gefahr des Scheiterns innewohnt, aber auch die Chance zu überwältigendem Erfolg.

Beschleunigte Innovation: Eine Frage der Kompetenz und Kosten.

Wie aber kann der Prozess der permanenten Innovation möglichst schnell in Gang gesetzt werden? Agile Softwareentwicklung, automatisierte Deployment Pipelines, schnelles Releasemananagement: All dies sind Abläufe, die oft erst noch verankert werden müssen. Das bedeutet einen Bruch mit Traditionen und die Etablierung neuer Strukturen, Teams und Denkweisen. Ein Prozess, der Zeit benötigt, die ein Unternehmen kaum hat. Und was, wenn es heute ein Kiosksystem ist und morgen eine App, um Burger per Lieferservice nach Hause zu bestellen: Wer programmiert die App, testet sie, optimiert sie und erweitert sie um neue Funktionen?
Dafür sind in Unternehmen vielfach gar nicht die technologischen Kompetenzen vorhanden – zumal, wenn sie noch am Anfang ihrer Digitalisierung stehen. Dies führt Entscheider zur grundlegenden Frage, was sich mehr lohnt: Intern Personal und Kompetenzen aufzubauen, was zeit- und kostenintensiv sein kann, oder das Outsourcing technologischer Dienstleistungen?

Wenn Outsourcing, dann muss es flexibel sein.

Geschwindigkeit, Skalierbarkeit, Adaptionsfähigkeit: Was moderne IT ausmacht, sollte auch für den Dienstleister der IT gelten. Er sollte mit seiner E-Business-Kompetenz Unternehmen ad-hoc unterstützen können – mit spezifischem Digital-Know-how und der Fähigkeit, die Time-to-Market der Produkte zu optimieren, etwa durch agile Arbeitsweisen und automatisierte Abläufe. Er sollte sich zugleich flexibel in die sich teilweise noch im Aufbau befindlichen Strukturen und Prozesse eines Unternehmens einpassen können. So könnte er am Anfang des Transformationsprozesses seine Kompetenz umfassender einbringen, um einen Know-how-Transfer zu leisten. Dies wiederum befähigt die eigene IT-Organisation, digitale Leistungen zunehmend selbst zu erbringen.

Das Prinzip der Digital Workbench: Outsourcing als modulare Leistung.

Mit der Digital Workbench hat Cassini ein Modell entwickelt, das Outsourcing weitreichend flexibilisiert. Der externe Dienstleister wird dabei zur verlängerten Werkbank der Innovation. Die modularen Dienstleistungen reichen von der Entwicklung spezifischer Software-Module bis hin zu Full-Service-Lösungen inklusive Betrieb und Support. Die Services und der Grad der Auslagerung sind dabei nur so groß wie der tatsächliche Bedarf an Dienstleistungen im Rahmen der Transformation. Outsourcing wird somit hochgradig anpassungsfähig.

Käme also nach der App für die Burger-Hauslieferung eine sprachgesteuerte Kundenberatung basierend auf künstlicher Intelligenz, wäre man vorbereitet. Und selbst, wenn der Versuch scheitert, man hätte Zeit und Kosten gespart.

Erfahren Sie mehr über die Digital Workbench.

Ihr Ansprechpartner:
Christian Langweg
Management Consultant
digitaletransformation(@)no-spam.cassini.de 

Was Stammdaten mit dem Turmbau zu Babel gemeinsam haben.

Für Colette Ziller, Management Consultant, sind Stammdaten das Fundament, auf dem erfolgreiche digitale Geschäftsmodelle gebaut werden. Doch oft fehlt es am strategischen Management der Daten. Ein Gespräch über babylonische Sprachverwirrung, Datensilos und das richtige Vorgehen.

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Frau Ziller, Sie vergleichen Master Data Management mit dem Turmbau zu Babel. Warum?
Das Bild finde ich aus verschiedenen Gründen passend. Viele Unternehmen wollen mit neuen digitalen Geschäftsmodellen hoch hinaus und machen dabei einen entscheidenden Planfehler: Sie bauen zuerst das Gerüst in Form des Businessmodells, beispielsweise eine Omnichannel-Strategie. Aber sie vergessen dabei das Fundament. Und das sind nun mal die Stammdaten. Somit wankt das Gebäude schon in seinen Grundfesten. Außerdem herrscht in vielen Unternehmen eine babylonische Sprachverwirrung.

Was meinen Sie mit babylonischer Sprachverwirrung?
Die Kernfrage ist ja, was man unter Stammdaten versteht und wie sie sich ordnen. Was sind zum Beispiel Kundendaten? Darüber gibt es oft völlig unterschiedliche Vorstellungen. Ich habe es erlebt, dass das Marketing damit allein die Zielgruppe meinte, mit der kommuniziert wurde – unabhängig vom Kaufabschluss. Der Vertrieb aber hat das ganz anders gesehen. Für ihn war nur der Käufer der Kunde. Damit sprechen beide aneinander vorbei.

Es geht also darum, die Sprache zu harmonisieren.So banal das klingt, aber so ist es. Es geht um ein gemeinsames Verständnis, was Stammdaten eigentlich sind ...

... aber auch darum zu wissen, wo die Daten entstehen und verwendet werden.
Das ist richtig. Auch datentechnisch herrscht, wenn man so will, eine Sprachverwirrung. Nicht selten liegen Daten abgeschottet in Silos oder sind teilweise sogar nur offline vorhanden. Das ist natürlich fatal, wenn man Kunden beispielsweise auf eine Customer Journey mitnehmen will. Nehmen wir an, ein Kunde hat in einer Filiale ein Produkt gekauft und will jetzt online ein Ersatzteil bestellen. Eigentlich ein ganz normaler Vorgang. Er gibt Produktnamen und Artikelnummer ein und wundert sich, dass er nichts findet – schlicht, weil der Artikel online eine andere Bezeichnung oder Nummer hat. Dann springt der Kunde natürlich ab. Da kann die Omnichannel-Strategie noch so brillant sein.

Zu welchem Vorgehen raten Sie also Kunden beim Management ihrer Stammdaten?
Zunächst gilt es grundsätzlich zu definieren, welches Ziel und welchen Nutzen das Unternehmen verfolgt, um auf dieser Basis die Strategie für das Master Data Management zu entwickeln. Der Ausgangspunkt kann höchst unterschiedlich sein. Es kann sich um ein übergeordnetes digitales Geschäftsmodell wie eine Omnichannel-Strategie handeln. Genauso gut kann der Auslöser die neue DSGVO sein. Im Rahmen von notwendigen Anpassungen ist es elementar wichtig ist zu wissen, wo welche Daten liegen, wie sie verwendet und von wem sie eingesehen werden – schon allein aufgrund der rechtlichen Konsequenzen.

Hat man zur Strategie gefunden, müssen alle Stakeholder im Sinne des Ziels zusammengebracht werden. Das Stichwort lautet hier auch: gemeinsames Sprachverständnis. Die Identifizierung der relevanten Stammdaten, ihre Synchronisierung mit der Auflösung von Datensilos oder der Beseitigung von Redundanzen sind dann Bauarbeiten, die einem klaren Plan folgen – um im Bild von Babylon zu bleiben. Dabei ist es zentral wichtig, Master Data Management nicht als einmalige Aufgabe zu begreifen, sondern dauerhaft in die Geschäftsprozesse bzw. Wertschöpfungskette zu integrieren. Ohne eine langfristige Strategie im Umgang mit Stammdaten wird selbst das stärkste Fundament brüchig.

Ihre Ansprechpartnerin:
Colette Ziller
Management Consultant
digitaletransformation(@)no-spam.cassini.de